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<pre>Leipzig-Star Yussuf Poulsen hält es dennoch für möglich „dass wir tatsächlich noch stärker sein können als im Vorjahr“. Gute Testspiel-Auftritte gegen Benfica (2:0) und Sevilla (0:1) bestärken den Dänen in seiner Meinung.  <p> „Eine Niederlage wäre heute unverdient gewesen. Das wir dann das Spiel aus der Hand geben, darf uns nicht passieren. Hochverdient war dann der Ausgleich“, so Torschütze Niederlechner nach dem Spiel.  <p>  Mehr als die Hälfte davon verschlangen die beiden „Königstransfer“ Jean-Kevin Augustin (PSG) und Bruma (Galatasaray). Doch auch für Salzburg-Profi Konrad Laimer und Yvon Mvogo von den Young Boys Bern mussten einige Millionen locker gemacht werden. <p> Dasselbe Ziel verfolgt man allerdings auch bei den Augsburgern, die nach zwei Spieltagen wie Mainz bei vier Zählern halten. <p>  Umso mehr stellte es den Spielverlauf auf dem Kopf, dass unmittelbar vor dem Abpfiff mit einem Lucky Punch doch noch der Siegtreffer gelang; der Torschütze Stefan Kießling ersparte es seiner Mannschaft, allzu hart mit der eigentlich ungenügenden Leistung ins Gericht gehen zu müssen.  </pre>


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<pre>Da sich der Verein den von Son auf Biegen und Brechen erzwungenen Abgang angemessen vergolden ließ, darf Bayer fortan auf die Dienste von Kevin Kampl und Chicharito bauen: fraglos namhafte Verstärkungen, die im besten Falle sogar das langfristige Fehlen von Aranguiz vergessen machen können.  <p> So konnten die Bullen beispielsweise in der gesamten zweiten Saisonhälfte bisher bloß fünf Siege einfahren — zwar darunter ein beachtlicher Sieg gegen den deutschen Rekordmeister, zugleich jedoch nur knappe Erfolge gegen Gladbach oder Hannover.  <p>  Allerdings könnte die Eintracht am Ende auch mit leeren Händen dastehen — eine Niederlage auf Schalke mit gleichzeitigen Siegen von Stuttgart bzw. Gladbach würde die Frankfurter aus den Euro-League-Rängen bugsieren. <p> Der „Sport-Club“ muss offensiv wie defensiv solider werden, um wie in der Vorsaison zu Hause gegen Gladbach einen Sieg zu feiern zu können. Ein solches Abwehrverhalten wird gegen ein solch formstarkes Team wie die „Fohlen“ umgehend bestraft. <p>  Man muss also nicht zwangsweise ein Mathe-Ass sein, um zu erkennen, dass statistisch gesehen am Samstag kein Torfest zu erwarten ist. Noch dazu, nachdem beide Mannschaften zuletzt zwei Spiele in Folge nicht getroffen haben.  </pre> 


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<pre> Dabei zeigte sich beileibe nicht zum ersten Mal, dass auch ein vergleichsweise leichtgewichtiger Gegner die Bullen mit einer konzentrierten Abwehrarbeit ärgern kann — in der vorjährigen Sensations-Saison rutschten die Brause-Kicker unter anderem gegen Ingolstadt und Hamburg aus.  <p> Dies entspricht kurioserweise exakt der Anzahl der Auftritte, die AndrÃ© Schubert seit seiner langfristigen Vertragsverlängerung an der Seitenlinie absolvierte; aus Sicht des Vereins wurden somit zu einem ziemlich unglücklichen Zeitpunkt vermeintlich zukunftsweisende Nägel mit Köpfen gemacht.  <p>  Doch zuletzt scheinen die Mainzer die Kurve gekriegt zu haben. Zum ersten Mal in dieser Saison haben die Nullfünfer zwei Siege hintereinander gefeiert. <p>  In den letzten neun Partien kassierte die Defensive 23 Gegentore — ein Schnitt von über 2,5 Gegentreffern pro Spiel. <p>  Doch obwohl die Nullfünfer immer wieder ohne Torerfolg blieben, fällt bei genauerem Hinsehen auf, dass bloß gegen Topteams der Ball nicht ins Tor wollte, sie doch gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte oder dem Mittelfeld fast immer trafen.  </pre>


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<pre> Mit den beiden Siegen gegen Hamburg und Stuttgart meldete sich die Mannschaft von Roger Schmidt zuletzt im Kampf um die Champions League zurück; der bereits im Vorjahr ins Ziel gerettete Qualifikationsplatz vier ist nunmehr lediglich noch zwei Zähler entfernt.  <p> Nach dem Seitenwechsel machte der BVB jedoch weiter Druck und ließ viele Tormöglichkeiten nur aufgrund ungenauer Zuspiele und mangelnder Kaltschnäuzigkeit aus. Am Ende gewann Dortmund nach einer dominanten Vorstellung nahezu ungefährdet mit 2:0.   <p> Matchwinner war Vedad Ibisevic, der in der ersten Halbzeit das entscheidende Tor für den Hauptstadt-Klub erzielte. <p>  Nun steht das Revierderby gegen den BVB auf dem Programm. An der Motivation wird es mit Sicherheit nicht mangeln. Zudem waren die Schalke in den Wochen davor mit sechs Siegen in Folge sehr erfolgreich unterwegs gewesen, wenngleich der spielerische Glanz meist fehlte.  <p> „Du musst in der Intensität drinbleiben, wenn du den Gegner am Haken hast. Wenn du das Ergebnis hast, musst du zeigen, dass du aktiv bleibst. Du darfst dich nicht hinten reinfallen lassen. Wir sind nicht die Mannschaft, die etwas verwalten kann“, fand der Trainer klare Worte.  </pre>


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<pre> „Ich finde, dass wir in der ersten halben Stunde ein nahezu perfektes Spiel gemacht haben. Viel besser als das, was wir die erste halbe Stunde gespielt haben, kann man nicht spielen.“  <p> Zufriedenheit soll in Bremen deshalb aber trotzdem nicht einkehren, denn der Abstand zum Relegationsplatz ist mit nur drei Punkten Vorsprung noch immer sehr knapp.  <p>  Diese Diagnose wurde am vergangenen Spieltag dann teilweise auch vom 2:0-Erfolg der Bayern an der Spree bestätigt — bei dieser Niederlage konnte man den Charlottenburger aber zumindest wieder attestieren, die eigene Haut so teuer wie möglich zu Markte getragen zu haben. <p>  Auch wenn die Stuttgarter minimal gerupft zum Termin unter der Woche erscheinen, sehen die Wettfreunde den VfB im Duell der beiden Offensiv-Spezialisten jedoch sogar etwas besser aufgestellt — immerhin legte Gladbach zuletzt dann doch eine kleine Berg-und-Talfahrt aufs Parkett.  <p> „Natürlich war das kein Leckerbissen für den Zuschauer, aber wenn man bedenkt, worum es geht, muss man mit einem anderen Auge darauf gucken.“  </pre>


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